Warum Coaching anstatt Therapie?

 

In seinem Buch „Das Trauma der Gewalt“, Kösel Verlag, 2003 verweist der Psychotherapeut und Entwickler der Methode Neuroimagniation® Horst Kraemer auf die Grundlagen des 4-Säulen-Modells. Darin ist dargelegt, dass die Gestaltung der Beziehung der sicherheitsgebende Faktor Nummer 1 für alle Menschen ist. Nach einem belastenden Ereignis weicht das Grundsicherheitsempfinden einem Unsicherheitsempfinden, was sich je nach Erlebtem gravierend auf den Menschen auswirken kann.

Alle Bemühungen zielen somit darauf, das Grundsicherheitsgefühl wieder herzustellen. Dementsprechend braucht es einen ganz besonderen Rahmen, bei dem die unsicherheitsbildenden Faktoren durch sicherheitsgebende Faktoren ersetzt werden.

 

Wahlfreiheit und Selbstbestimmung

 

Die Wiedererlangung der durch ein Ereignis oder Lebensumstände abhanden gekommener Selbstbestimmungsmöglichkeiten verlangt eine konsequente Bemündigung des Menschen.

Als Patient, mit dem herkömmlichen Patientenbewusstsein, ist dies nicht möglich.

Die Arbeit ist daher konsequent nach den Coaching Richtlinien ausgerichtet. Somit wird in diesem Zusammenhang von den Klienten gesprochen. Dabei ist der Arbeitskontext der Neuroimagination® auf Wahlfreiheit und Selbstbestimmung ausgerichtet. Die Klienten aktivieren mit ihren Trainern/Coaches das Training - sie selbst sind und bleiben einziger Experte ihrer selbst.